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wie alles begann...
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Dobar Dan in Vinnhorst - 80ge Jahre

Eine Vorstadt von Sarajevo Anfang der 70er, viele Gegensätze, traditionell patriarchalisch, aber auch real geprägt. Janja, streng erzogen, konnte schon früh die großmütterlichen Rezepte der einheimischen Küche zubereiten. Ranko ein junger Wilder, getrieben von der Abenteuerlust. Kurze Zeit nach der Hochzeit bestiegen beide einen Zug. Die Reise endete in Hannover. Beide gingen bei der angesehenen Herrenhäuser Brauereigaststätte in die Lehre; sie als Köchin, er als Ober mit schwarzer Fliege und weißem Frack. Gleich nebenan: die Herrenhäuser Gärten. Mit zahlreichen Nebenjobs hielt sich das junge Paar, später mit zwei Kindern, viele Jahre über Wasser.

Ende der 70iger Jahre eröffnete die kleine Familie ein eigenes Restaurant direkt am Vinnhorster Bahnhof. Hannover ist nah an den Zügen. Der Name ein Willkommensgruß: „Dobar Dan“ für „guten Tag“ im Eichenhof. Die Zubereitungen nach Großmutters Schule und Großvaters Verfeinerung gepaart mit Herrenhäuser Benehmen kamen gut an. Man stand – teilweise Stundenlang – allabendlich Schlange für einen Teller Spezialitäten. Zwischendurch: im Winter ein heißer, im Sommer ein kalter Schliwowitz, direkt von Rankos Tablett, um das Warten zu verkürzen.

Nach kurzem Intermezzo Anfang der 90iger neue Heimat Misburg – wieder Vorstadt, keine Züge, aber der Bahnhof in Anderten ist nicht weit. Der Name diesmal schlicht „Bei Ranko“. Die Familie ist seither größer geworden, Ranko ruhiger, Mitglied der Misburger Schützen und Feuerwehr, und Janja kocht noch immer. Misburg hat jetzt Stadteilfeste mit Krustenbraten und Festtagsessen Bei Ranko mit einer Julischka für jeden Gast und Rankos Worten „Ja dann, prost!“            

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Dobar Dan

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Dobar Dan


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Herrenhausen

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Dobar Dan


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Dobar Dan

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Bei Ranko